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Seerosen
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Die Seerosen (Nymphaea) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der SeerosengewÀchse (Nymphaeaceae). Diese fast weltweit verbreitete Gattung umfasst 65 Arten.

Contents

‱ Nutzung
‱ Geschichte
‱ Quellen
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Beschreibung und Ökologie

Vegetative Merkmale

Die meisten Seerosen-Arten sind ausdauernde, krautige Wasserpflanzen; einjĂ€hrige Pflanzen sind eine seltene Ausnahme. Sie bilden langgestreckte oder knollenförmige Rhizome aus, mit denen sie im Schlamm von FlĂŒssen, Teichen, Seen und anderen GewĂ€ssern verankert sind.

Bei den meisten Seerosen-Arten liegt Heterophyllie vor. Es werden zwei Typen von langgestielten, ungeteilten, wechselstÀndig und schraubig angeordneten LaubblÀttern ausgebildet: SchwimmblÀtter und UnterwasserblÀtter. Die Blattspreite ist oft schildförmig (peltat), herzförmig oder pfeilförmig. Der Blattrand ist glatt oder gezÀhnt. NebenblÀtter sind vorhanden oder fehlen.

Generative Merkmale

Die einzeln stehenden, zwittrigen BlĂŒten sind schraubig aufgebaut und duften oft. Das Spektrum der BlĂŒtenfarben reicht von Weiß ĂŒber Gelb und Rot bis Blau; Sorten können auch orangefarben, grĂŒn, violett oder lilafarben blĂŒhen. Die meist vier (selten drei oder fĂŒnf) freien KelchblĂ€tter sind meist grĂŒnlich. Es sind sechs bis 50 freie KronblĂ€tter vorhanden. Die 20 bis 750 freien StaubblĂ€tter sind entweder alle fertil oder zeigen als Staminodien morphologische ÜbergĂ€nge zu den KronblĂ€ttern. Die fĂŒnf bis 35 FruchtblĂ€tter sind zu einem oberstĂ€ndigen oder teilweise unterstĂ€ndigen Fruchtknoten teilweise oder vollstĂ€ndig verwachsen. Die Griffel enden in der Zahl der FruchtblĂ€tter entsprechenden, breiten und konkaven Narben. Die BestĂ€ubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie). Es gibt nacht- und tagblĂŒhende Arten.cite-ref-1[1]

Die fleischigen, schwammigen, beerenartigen FrĂŒchte sind von den haltbaren Narben gekrönt. Nach der Befruchtung werden die heranreifenden FrĂŒchte meist unter Wasser gezogen und reifen unter Wasser aus. Die Samen sind bis zu 5 mm groß. Sie bilden SchwimmsĂ€cke, mit denen sie zunĂ€chst an die WasseroberflĂ€che treiben, wo Wind und Strömung sie zwei bis drei Tage lang ausbreiten können. Danach löst sich der Schwimmsack auf, die Samen sinken auf den GewĂ€ssergrund und können dort keimen.cite-ref-slocum2005-2-0[2]

Anpassung an den Lebensraum

Als Wasserpflanze zĂ€hlt die Seerose zu den Hydrophyten und besitzt einige besondere Anpassungen, die bspw. im Blattquerschnitt der SchwimmblĂ€tter zu erkennen sind. Diese morphologischen Adaptationen haben zum Ziel, das Blatt schwimmfĂ€hig zu machen (große, luftbefĂŒllte InterzellularrĂ€ume) und die Transpirationsrate zu steigern (große BlĂ€tter, Epidermen mit sehr dĂŒnner oder ohne Cuticula). Nur die obere Epidermis besitzt Spaltöffnungen (epistomatischer Blatt-Typ). Das Palisadengewebe ist sehr dicht und mehrschichtig, um eine hohe Lichtausbeute zu gewĂ€hrleisten.

Pflanzenanatomie

Abbildung 1: Querschnitt eines Schwimmblattes von Nymphaea,

FeinschnittprĂ€parat, Durchlicht bei 400×. E1: obere Epidermis, E2: untere Epidermis, P: Palisadengewebe, B: LeitbĂŒndel, M: Schwammgewebe, I: Interzellularraum, S: Sklerenchym.

Abbildung 2: Querschnitt des StÀngels.

Systematik und Verbreitung

Die Gattung Nymphaea wurde 1753 durch Carl von LinnĂ© in Species Plantarum, Tomus I, S. 510–511 aufgestellt. Typusart ist Nymphaea alba L. Synonyme fĂŒr Nymphaea L. sind: Castalia Salisb., Leuconymphaea Ludw. ex Kuntze.cite-ref-tropicos-4-0[4]

Zu der weltweit verbreiteten Gattung Nymphaea gehören ĂŒber 50 Arten, sie wird in zwei Gruppen mit insgesamt fĂŒnf Untergattungen eingeteilt.cite-ref-slocum2005-2-1[2]cite-ref-grin-5-0[5] Die Gattung Nymphaea könnte in ihrer derzeitigen Umschreibung paraphyletisch sein, da die Gattungen Euryale und Victoria in mehreren Studien innerhalb der Gattung Nymphaea verortet wurden.cite-ref-he-et-al-2018-6-0[6]cite-ref-loehne-et-al-2007-7-0[7]cite-ref-roestel-et-al-2024-8-0[8]

Gruppe Apocarpiae Caspary
Sie enthÀlt zwei Untergattungen:

‱ Untergattung Anecphya Conard: Sie enthĂ€lt etwa elf Arten in Australasien:

Nymphaea alexii S.W.L.Jacobs & Hellq.: Es ist ein Endemit in einem kleinen Gebiet in Queensland. Nymphaea atrans S.W.L.Jacobs: Sie kommt nur im nördlichen Queensland vor. Nymphaea carpentariae S.W.L.Jacobs & Hellq.: Sie kommt nur im nördlichen und zentralen Queensland vor. Nymphaea elleniae S.W.L.Jacobs: Sie kommt im westlichen Papua-Neuguinea und nördlichen Queensland vor. Nymphaea georginae S.W.L.Jacobs & Hellq.: Sie kommt in den australischen Bundesstaaten Northern Territory und Queensland vor. Große Seerose (Nymphaea gigantea Hook., Syn.: Castalia gigantea (Hook.) Britten, Leuconymphaea gigantea (Hook.) Kuntze, Nymphaea gigantea var. hudsoniana F.Henkel et al., Nymphaea gigantea f. hudsonii (anon.) K.C.Landon, Nymphaea gigantea var. hudsonii anon., Nymphaea gigantea var. media F.Henkel et al., Nymphaea gigantea var. neorosea K.C.Landon, Victoria fitzroyana hort. nom. inval.): Sie kommt in den australischen Bundesstaaten New South Wales, Northern Territory und Queensland vor. Nymphaea hastifolia Domin: Sie kommt im nördlichen Northern Territory und nördlichen Western Australia vor. Nymphaea immutabilis S.W.L.Jacobs: Sie kommt mit zwei Unterarten in Irian Jaya und im nördlichen Northern Territory, nördlichen Queensland sowie nördlichen Western Australia vor. Nymphaea macrosperma Merr. & L.M.Perry: Sie kommt im östlichen Irian Jaya, Papua-Neuguinea und nördlichen Northern Territory, nördlichen Queensland sowie nördlichen Western Australia vor. Nymphaea ondinea Löhne et al.: Die zwei Unterarten sind Endemiten in einem kleinen Gebiet in Western Australia. Nymphaea violacea Lehm. (Syn.: Nymphaea brownii F.M.Bailey, Nymphaea casparyi Rehnelt & F.Henkel, Nymphaea gigantea var. violacea (Lehm.) Conard, Nymphaea holtzei Rehnelt & F.Henkel, Nymphaea holtzei var. albiflora Rehnelt & F.Henkel nom. inval., Nymphaea holtzei var. eleonorae Rehnelt & F.Henkel, Nymphaea rehneltiana F.Henkel, Nymphaea violacea var. coerulea Lehm.): Sie kommt in Papua-Neuguinea und nördlichen Northern Territory, nördlichen Queensland sowie nördlichen Western Australia vor.

‱ Untergattung Brachyceras Caspary: Sie ist pantropisch verbreitet und enthĂ€lt etwa 18 Arten:

Nymphaea abhayana A.Chowdhury & M.Chowdhury Nymphaea ampla (Salisb.) DC.: Sie ist in SĂŒd- und Zentralamerika verbreitet. Blaue Ägyptische Seerose (Nymphaea caerulea Savigny): Sie ist in Afrika bis zur Arabischen Halbinsel weitverbreitet. Blaue Kap-Seerose (Nymphaea capensis Thunb.): Sie ist im sĂŒdlichen und östlichen Afrika weitverbreitet. Bunte Seerose (Nymphaea colorata Peter): Die Heimat ist Tansania. Nymphaea divaricata Hutch.: Sie ist im Westlichen und SĂŒdlichen Afrika verbreitet. Nymphaea elegans Hook.: Sie ist in Nord- und Mittelamerika verbreitet. Nymphaea gracilis Zucc.: Die Heimat ist Mexiko. Nymphaea guineensis Schumach.: Sie ist im tropischen Westafrika verbreitet. Nymphaea heudelotii Planch.: Sie ist Afrika verbreitet. Nymphaea micrantha Perr. & Guill.: Sie ist im tropischen Westafrika verbreitet. Nymphaea dimorpha I.M.Turner: Sie ist in Madagaskar verbreitet. Stern-Seerose (Nymphaea nouchali Burm. f.): Sie ist von SĂŒdasien bis ins nördliche Australien verbreitet. Nymphaea ovalifolia Conard: Sie ist in Afrika verbreitet. Nymphaea pulchella DC.: Sie ist in der Neotropis verbreitet. Nymphaea stuhlmannii (Engl.) Schweinf. & Gilg: Die Heimat ist Tansania. Schwefelfarbene Seerose (Nymphaea sulphurea Gilg): Die Heimat ist SĂŒdwestafrika. Nymphaea thermarum Eb.Fisch.: Die Heimat ist Ruanda. Nymphaea togoensis K.C.Landon: Sie ist in Togo beheimatet.

Gruppe Syncarpiae Caspary
Sie enthÀlt drei Untergattungen:

‱ Untergattung Hydrocallis: Sie enthĂ€lt etwa 14 Arten:

Nymphaea amazonum Mart. & Zucc.: Sie kommt in Mexiko, Mittelamerika oder dem tropischen SĂŒdamerika vor. Nymphaea belophylla Trickett: Sie kommt in Kolumbien, Venezuela, Bolivien und Brasilien vor. Nymphaea conardii Wiersema: Sie ist von Mexiko ĂŒber Zentral- bis SĂŒdamerika weitverbreitet. Nymphaea gardneriana Planch.: Sie kommt in SĂŒdamerika vor. Nymphaea glandulifera Rodschied: Sie kommt in Mittel- und SĂŒdamerika vor. Nymphaea jamesoniana Planch.: Sie ist von Florida, ĂŒber Mexiko bis Zentral- und SĂŒdamerika weitverbreitet. Nymphaea lasiophylla Mart. & Zucc.: Sie kommt in Brasilien und vielleicht auch in Venezuela vor. Nymphaea lingulata Wiersema: Sie kommt in Guayana, Brasilien und Bolivien vor. Nymphaea novogranatensis Wiersema: Sie kommt in Mexiko, in Venezuela und in Kolumbien vor. Nymphaea oxypetala Planch.: Sie kommt in Venezuela, Brasilien, Bolivien und Ecuador vor. Nymphaea potamophila Wiersema: Sie kommt in Kolumbien, Venezuela, Guayana und Brasilien vor. Nymphaea prolifera Wiersema: Sie ist von Mexiko ĂŒber Zentral- bis SĂŒdamerika weitverbreitet. Nymphaea rudgeana G.Mey.: Sie ist von Zentral- bis SĂŒdamerika weitverbreitet. Nymphaea tenerinervia Casp.: Sie kommt in Guayana und in Brasilien vor.

‱ Untergattung Lotos DC.: Sie enthĂ€lt nur drei bis vier Arten:

Tigerlotus (Nymphaea lotus L., Syn.: Nymphaea zenkeri Gilg): Sie ist in Afrika und im tropischen Asien verbreitet. Hierher gehört auch: Thermenseerose (Nymphaea lotus var. thermalis (DC.) Tuzson, Syn.: Nymphaea thermalis DC.) Nymphaea pubescens Willd. (Syn.: Nymphaea spontanea K.C.Landon): Sie ist in Asien und Australien verbreitet. Nymphaea rubra Roxb. ex Andrews: Sie kommt in Indien und Bangladesch vor.


Sektion Chamaenymphaea (Planch.) Wiersema Zwerg-Seerose (Nymphaea tetragona Georgi): Sie ist in Eurasien und Nordamerika weitverbreitet. Sektion Nymphaea: Sie enthĂ€lt nur drei bis vier Arten: Weiße Seerose (Nymphaea alba L.): Sie ist in Mitteleuropa verbreitet. Kleine Seerose (Nymphaea candida C.Presl): Sie ist in Eurasien verbreitet. Wohlriechende Seerose (Nymphaea odorata Aiton): Es gibt zwei Unterarten: Eigentliche Wohlriechende Seerose (Nymphaea odorata Aiton subsp. odorata): Sie ist von Kanada ĂŒber die USA bis Mexiko und El Salvador, Honduras bis Nicaragua sowie auf den Bahamas, Kuba und Puerto Rico verbreitet.cite-ref-grin-5-1[5] Knollen-Seerose (Nymphaea odorata subsp. tuberosa (Paine) Wiersma & Hellquist, Syn.: Nymphaea tuberosa Paine): Sie ist von den kanadischen Provinzen Ontario, Quebec sowie Manitoba bis zu den nordöstlichen bis nördlichzentralen USA verbreitet.cite-ref-grin-5-2[5] Sektion Xanthantha (Casp.) Wiersema: Sie enthĂ€lt nur eine Art: Mexikanische Seerose (Nymphaea mexicana Zucc.): Sie ist vom sĂŒdlichen Nord- bis Zentralamerika verbreitet.

Ein Teil von Nymphaea subg. Anecphya wurde als Nymphaea subg. Confluentes abgespalten.cite-ref-jacobs-hellquist-2011-9-0[9]

Zudem wurden fossile Arten beschrieben:

‱ Nymphaea minuta Saportacite-ref-de-saporta-1891-10-0[10]

GefÀhrdungsstatus

Mehrere Arten gelten als bedroht. Nymphaea thermarum wurde auf der Rote Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN als Critically Endangered (CR) (vom Aussterben bedroht) eingestuft.cite-ref-abeli-2024-11-0[11] Nymphaea loriana wird als Endangered (EN) (stark gefÀhrdet) eingestuft,cite-ref-lansdown-2017-12-0[12] Nymphaea stuhlmannii wird als Endangered (EN) (stark gefÀhrdet) eingestuft,cite-ref-mollel-2024-13-0[13] und Nymphaea nouchali var. mutandaensis wird ebenfalls als Endangered (EN) (stark gefÀhrdet) eingestuft.cite-ref-luke-et-al-2019-14-0[14]

Nutzung

Von einigen Arten wurde eine große Anzahl an Sorten gezĂŒchtet. Sie werden als Zierpflanzen und Aquarienpflanzencite-ref-15[15] verwendet.

Geschichte

Dioskurides, Plinius und Galen unterschieden eine „weißblĂŒtige Nymphaea“ (Nymphaea alba – Weiße Seerose) von einer „gelbblĂŒtigen Nymphaea“ (Nuphar lutea – Gelbe Seerose). Der Name „nymphaea“ leitete sich nach Plinius davon ab, dass eine Nymphe aus Eifersucht auf Herakles starb und zur Seerose wurde. FĂŒr die Gelbe Seerose (aber auch die Weiße Seerose und möglicherweise andere, mit „purpurnen“ BlĂŒten ausgestattete Seerosen) wurde im Mittelalter vor allem die Bezeichnung Nenufarcite-ref-16[16] gebraucht. Wegen der Keulenform ihrer Wurzel wurde die Pflanze auch „rhopalon“ genannt. Der Verzehr dieser Wurzel sollte mehrtĂ€gige Impotenz bei MĂ€nnern bewirken. Abgeleitet aus dem feucht-kĂŒhlen Wachstumsort wurde sie besonders gegen hitzige Erkrankungen wie Dysenterie verordnet.

Die Ähnlichkeit ihrer reifen FrĂŒchte mit den Mohnkapseln fĂŒhrte zur lateinischen Bezeichnung papaver palustre (‚Sumpfmohn‘) und zur Empfehlung ihrer Verwendung gegen Schmerzen.

Die gelbe Farbe der Wurzel wurde als Hinweis auf eine Beziehung zum Körpersaft „cholē“ (gelbe Galle, JĂ€hzorn, 
) gedeutet und so hieß sie in den Apotheken des 15. und 16. Jahrhunderts „Kollerwurz“. Entsprechend setzte man sie zur Behandlung von Krankheiten ein, die aus einem Ungleichgewicht der KörpersĂ€fte („Schleim“/phlegma – „Blut“/sanguis – „gelbe Galle“/cholē – „schwarze Galle“/melaina cholē) entstanden, und zwar dann, wenn die cholē im Übermaß vorhanden oder „verdorben“ war.

Die haarförmige Gestalt des Wurzelgeflechts schließlich legte eine Verwendung gegen Haarausfall und gegen Hautkrankheiten nahe.

An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wurden die Seerosen zögerlich aus den Verzeichnissen der Materia medica ausgeschieden.

Quellen

‱ Antike – SpĂ€tantike: Dioskurides 1. Jh.cite-ref-17[17] — Plinius 1. Jh.cite-ref-18[18] — Galen 2. Jh.cite-ref-19[19] — Pseudo-Apuleius 4. Jh.cite-ref-20[20]
‱ Arabisches Mittelalter: Avicenna 11. Jh.cite-ref-21[21] — Konstantin 11. Jh.cite-ref-22[22] — Circa instans 12. Jh.cite-ref-23[23] — Pseudo-Serapion 13. Jh.cite-ref-24[24]
‱ Lateinisches Mittelalter: Hildegard von Bingen 12. Jh.cite-ref-25[25] -- Konrad von Megenberg 14. Jh.cite-ref-26[26] — Cpg 226 1459-1469cite-ref-27[27] — Cpg 558 1470–1485cite-ref-28[28] — Cpg 545 1474cite-ref-29[29] — Michael Puff 15. Jh.cite-ref-30[30] — Herbarius Moguntinus 1484cite-ref-31[31] — Gart der Gesundheit 1485cite-ref-32[32] — Hortus sanitatis 1491cite-ref-33[33] — Hieronymus Brunschwig 1500cite-ref-34[34]
‱ Neuzeit: Otto Brunfels 1532cite-ref-35[35] — Hieronymus Bock 1539cite-ref-36[36] — Leonhart Fuchs 1543cite-ref-37[37] — Mattioli / Handsch / Camerarius 1586cite-ref-38[38] — Nicolas LĂ©mery 1699/1721cite-ref-39[39] — Onomatologia medica completa 1755cite-ref-40[40] — William Cullen 1789/90cite-ref-41[41] — Jean-Louis Alibert 1804/26cite-ref-42[42] — Philipp Lorenz Geiger 1830cite-ref-43[43] — Wolfgang Schneider 1974cite-ref-44[44]

Historische Abbildungen

Literatur

‱ John H. Wiersema: Nymphaea: Nymphaea - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 3 – Magnoliidae and Hamamelidae, Oxford University Press, New York und Oxford, 1997. ISBN 0-19-511246-6. (Abschnitte Beschreibung und Verbreitung)
‱ Dezhi Fu, John H. Wiersema, Donald Padgett: Nymphaeaceae: Nymphaea, S. 116 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven & Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 6 – Caryophyllaceae through Lardizabalaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2001. ISBN 1-930723-05-9. (Abschnitt Beschreibung und Verbreitung)
‱ Nymphaea im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 22. Juni 2013. (Die Datenbank gibt einen aktuellen Überblick ĂŒber alle derzeit wissenschaftlich akzeptierten Arten und deren Verbreitung. Der Bearbeiter fĂŒr Nymphaea in dieser Datenbank, John Wiersema, ist ein international anerkannter Experte fĂŒr diese Gattung.)
‱ Nymphaea in der Western Australian Flora. (Abschnitt Beschreibung)

Weblinks

Commons

: Seerosen (

Nymphaea

)

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Seerose

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Schmucker, Th.: PHYSIOLOGISCHE UND ÖKOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN AN BLÜTEN TROPISCHER NYMPHAEA-ARTEN. In: Abteilung E. Planta (Hrsg.): Zeitschrift FĂŒr Wissenschaftliche Biologie. vol. 16, No. 2, 1932, S. 385.
cite-note-slocum2005-22. ↑ Perry D. Slocum: Waterlilies and Lotuses. Timber Press 2005, ISBN 0-88192-684-1 (Online-Version bei Google Books) Nymphaea auf S. 77–214.
cite-note-31. aus H. S. Conard von: The waterlilies: a monograph of the genus Nymphaea. Publ. Carnegie Inst. Wash. 4 (1905), S. 172
cite-note-tropicos-44. ↑ Nymphaea bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 22. Juni 2013.
cite-note-grin-55. ↑ Nymphaea im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 6. August 2014.
cite-note-he-et-al-2018-66. ↑ He, D., Gichira, A. W., Li, Z., Nzei, J. M., Guo, Y., Wang, Q., & Chen, J. (2018). Intergeneric relationships within the early-diverging angiosperm family Nymphaeaceae based on chloroplast phylogenomics. International Journal of Molecular Sciences, 19(12), 3780.
cite-note-loehne-et-al-2007-77. ↑ Loehne, C., Borsch, T., & Wiersema, J. H. (2007). Phylogenetic analysis of Nymphaeales using fast-evolving and noncoding chloroplast markers. Botanical Journal of the Linnean Society, 154(2), 141-163.
cite-note-roestel-et-al-2024-88. ↑ Roestel, J. A., Wiersema, J. H., Jansen, R. K., Borsch, T., & Gruenstaeudl, M. (2024). On the importance of sequence alignment inspections in plastid phylogenomics–an example from revisiting the relationships of the water‐lilies. Cladistics.
cite-note-jacobs-hellquist-2011-99. ↑ Jacobs, S. W., & Hellquist, C. B. (2011). "New species, possible hybrids and intergrades in Australian Nymphaea (Nymphaeaceae) with a key to all species." Telopea, 13(1-2), 233-243.
cite-note-de-saporta-1891-1010. ↑ de Saporta, G. (1891). Recherches sur la vĂ©gĂ©tation du niveau aquitanien de Manosque. pp. 13–14. Librairie polytechnique.
cite-note-abeli-2024-1111. ↑ Abeli, T. 2024. Nymphaea thermarum. The IUCN Red List of Threatened Species 2024: e.T185459A249717119. Accessed on 29 October 2024.
cite-note-lansdown-2017-1212. ↑ Lansdown, R.V. 2017. Nymphaea loriana. The IUCN Red List of Threatened Species 2017: e.T81359075A81360324. https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2017-3.RLTS.T81359075A81360324.en. Accessed on 29 October 2024.
cite-note-mollel-2024-1313. ↑ Mollel, N. 2024. Nymphaea stuhlmannii. The IUCN Red List of Threatened Species 2024: e.T185721A248552468. Accessed on 29 October 2024.
cite-note-luke-et-al-2019-1414. ↑ Luke, W.R.Q., Gereau, R., Beentje, H.J., Kabuye, C., Nshutiyayesu, S. & Ntore, S. 2019. Nymphaea nouchali var. mutandaensis. The IUCN Red List of Threatened Species 2019: e.T111322366A111322382. https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2019-2.RLTS.T111322366A111322382.en. Accessed on 29 October 2024.
cite-note-1515. ↑ Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995; 2., ĂŒberarbeitete und erweiterte Auflage 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 377 (Nymphaea ×daubenyana) und 462 (Nymphaea micrantha).
cite-note-1616. ↑ Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 206 (Nenufar – seeblomen, silofar, nymphoa [
]).
cite-note-1717. ↑ Pedanios Dioskurides. 1. Jh.: De Medicinali Materia libri quinque. Übersetzung. Julius Berendes. Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 BĂŒchern. Enke, Stuttgart 1902, S. 349–350 (Buch III, Kapitel 138): Nymphaia (Digitalisat); (Buch III, Kapitel 139): Andere Nymphaia (Digitalisat)
cite-note-1818. ↑ Plinius der Ältere, 1. Jh.: Naturalis historia Buch XXV, Kapitel xxxvii (§ 75–76): Nymphaea (Digitalisat); Übersetzung KĂŒlb 1855 (Digitalisat)
cite-note-1919. ↑ Galen, 2. Jh. De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus, Buch VIII, Kapitel XIII/9 (nach der Ausgabe KĂŒhn 1826, Band XII, S. 86): Nymphaea (Digitalisat)
cite-note-2020. ↑ Erstdruck: Rom 1481, Kapitel 70 (Digitalisat)
cite-note-2121. ↑ Avicenna, 11. Jh.: Kanon der Medizin. Übersetzung und Bearbeitung durch Gerhard von Cremona, Arnaldus de Villanova und Andrea Alpago (1450–1521). Basel 1556, Band II, Kapitel 515: Nenufar (Digitalisat); De viribus cordis. Überarbeitung durch Andrea Alpago. Venedig 1555, Blatt 564v: Nenufar (Digitalisat)
cite-note-2222. ↑ Konstantin der Afrikaner, 11. Jh.: Liber de gradibus simplicium. Druck. Opera. Basel 1536, S. 361: Nenufar (Digitalisat)
cite-note-2323. ↑ Circa instans 12. Jh. Druck. Venedig 1497, Blatt 204v: Nenufar (Digitalisat)
cite-note-2424. ↑ Pseudo-Serapion 13. Jh., Druck. Venedig 1497, Blatt 118r (No CXLIIII): Nenufar (Digitalisat)
cite-note-2525. ↑ Charles Victor Daremberg und Friedrich Anton Reuß (1810–1868). S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem. Physica, Buch I, Kapitel 215: Nimphia. Migne, Paris 1855. Sp. 1208 (Digitalisat) – Übersetzung: Herbert Reier: Hildegard von Bingen Physica. Nach der Textausgabe von J. P. Migne, Paris 1882 ins Deutsche ĂŒbersetzt. Kiel 1980, S. 64: Nimphya ist kalt und wird nicht angebaut. Sie ist wie ein unnĂŒtzes Kraut und nĂŒtzt nicht viel, schadet auch nicht viel.
cite-note-2626. ↑ Konrad von Megenberg, 14. Jh.: Buch der Natur. Ausgabe. Franz Pfeiffer. Aue, Stuttgart 1861, S. 410 (V/54): Sewurz (Digitalisat)
cite-note-2727. ↑ Cpg 226, Elsass, 1459-1469, Blatt 27v: Har zu wachssen. Item wechsset ein krut jn dem ryn do er still steet vnd hat ein dick blatt vnd ein gele roß vnd daz krut sol man siden mit den gelen rosen vnd sol sich mit zwangen (Digitalisat)
cite-note-2828. ↑ Cpg 558, Nordbayern, um 1470–1485, S. 22v–23r: See plĂŒmen dĂż weĂżssen mit den braĂżtten bletteren dĂż auf den seen sweben : das wasser ist geworlichen gutt fur alle rotte flecken vntter den augen dĂż von hicze sind . wenn es nĂżmet alle hicze an sich : vnd machet weÿß hawt vnd es kulet das hercz vnd dĂże lebern geveltigklich vnd es leschet alle fewer an menschen leib : - (Digitalisat)
cite-note-2929. ↑ Cpg 545, NĂŒrnberg (?) 1474, S. 116r–v: See plumenn fur die rotten vntter den augen Item See plumen die weissen mit den preitten plettern die auff den sehen sweben das wasser ist gewerlich gut fur alle roett vntter den augenn die von hicz sein wan es nĂżmpt alle hicz an sich zu der lebern Vnd mit einem tuchlein auff die seitten zu der lebern gelegt die kult es hercz geswullst Vnd kult auch das hercz Vnd wo man es auff hiczig dingk legt geswulst oder geswer das kulet es fur das wild fewer Vnd lescht alle fewer am menschen dar auff gelegt (Digitalisat)
cite-note-3030. ↑ Michael Puff: BĂŒchlein von den ausgebrannten WĂ€ssern. 15. Jh. Druck Augsburg (Johannes BĂ€mler) 1478: Seeplumen (Digitalisat)
cite-note-3131. ↑ Herbarius Moguntinus, Mainz 1484, Teil I, Kapitel 98: Nenufar (Digitalisat)
cite-note-3232. ↑ Gart der Gesundheit. Mainz 1485, Kapitel 279: Nenufar (Digitalisat)
cite-note-3333. ↑ Hortus sanitatis 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 309: Nenufar (Digitalisat)
cite-note-3434. ↑ Hieronymus Brunschwig: Kleines Destillierbuch, Straßburg 1500, Blatt 101v–102r: Seblumen (Digitalisat)
cite-note-3535. ↑ Otto Brunfels: Contrafayt KreĂŒterbĆŻch. Johann Schott, Straßburg 1532, S. 3: Seeblum (Digitalisat)
cite-note-3636. ↑ Hieronymus Bock: New KreĂŒtter BĆŻch. Wendel Rihel, Straßburg 1539, Teil II, Kapitel 47: Seeblumen (Digitalisat)
cite-note-3737. ↑ Leonhart Fuchs: New KreĂŒtterbuch 
 Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 203: Seeblumen (Digitalisat)
cite-note-3838. ↑ Pietro Andrea Mattioli: Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia. Übersetzung durch Georg Handsch, bearbeitet durch Joachim Camerarius den JĂŒngeren, Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 305r–306v: Seeblumen (Digitalisat)
cite-note-3939. ↑ Nicolas LĂ©mery : Dictionnaire universel des drogues simples. Paris 1699, S. 538 : Nymphaea (Digitalisat); Übersetzung. VollstĂ€ndiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses vermehreten Edition [...] ins Hochteutsche ĂŒbersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern, [...]. Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 793–794: Nymphaea (Digitalisat)
cite-note-4040. ↑ Albrecht von Haller (Herausgeber): Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollstĂ€ndig erklĂ€ret [...]. Gaumische Handlung, Ulm / Frankfurt am Main / Leipzig 1755, Sp. 1074–1075: Nymphaea (Digitalisat)
cite-note-4141. ↑ William Cullen: A treatise of the materia medica. Charles Elliot, Edinburgh 1789. Band II, S. 314: Nymphaea (Digitalisat). Deutsch. Samuel Hahnemann. Schwickert, Leipzig 1790. Band II, S. 356: Seerose (Digitalisat)
cite-note-4242. ↑ Jean-Louis Alibert: Nouveaux Ă©lĂ©ments de thĂ©rapeutique et de matiĂšre mĂ©dicale. Crapart, Paris, Band II 1804/05, S. 113–115: Nenufar (Digitalisat); 5. Auflage 1826, Band III, S. 32–34: Nenufar (Digitalisat)
cite-note-4343. ↑ Philipp Lorenz Geiger: Handbuch der Pharmacie zum Gebrauche bei Vorlesungen & zum Selbstunterrichte fĂŒr Ärzte, Apotheker & Droguisten. Wolters, Stuttgart, 2. Band, 2. HĂ€lfte 1830, S. 1028–1031: Nymphaea (Digitalisat)
cite-note-4444. ↑ Wolfgang Schneider: Lexikon zur Arzneimittelgeschichte. Sachwörterbuch zur Geschichte der pharmazeutischen Botanik, Chemie, Mineralogie, Pharmakologie, Zoologie. Govi-Verlag, Frankfurt a. M. Band 5/2 (1974), S. 365: Nuphar (Digitalisat); S. 366–367: Nymphaea (Digitalisat)